Projekte

mies goes future - to the horizontal 2021

Bei diesem Projekt handelt es sich um einen künstlerischen Beitrag - einen „Starter“ -
für ein als Langzeitstudie angelegtes Film- und Ausstellungsprojekt mit dem Titel
„Raum-Zeit-Odyssee“, kuratiert von Esenija Bannan.
In diesem werden Künstler, Architekten, Kunst- und Architekturhistoriker eingeladen,
um die Zukunft des Mies von der Rohe Hauses Berlin mitzugestalten, den gedanklichen
und künstlerischen Horizont von Mies „offen zu halten“ und einen Ort des geistigen
Austausches zu generieren.

Das Haus, als Landhaus Lemke von Mies entworfen, ist ein Ort der klassischen Moderne.
Das Zusammenspiel von Mensch und Natur, von Architektur und Landschaft in der
klaren und konzentrierten Gestaltung des Ineinanderfließens von Innen- und Aussenraum,
raumgroße Terrassenfenster, der direkte Zugang zum Park und See... lassen den Ort
in besonders bewußter, inniger Weise wahrnehmen.

Meine Arbeit für das Projekt, eine raumhohe Tuschezeichnung "to the horizontal", setzt
an der Idee der architektonischen, besonderen Atmosphäre des Hauses an. Sie eröffnet mit
einer urbanen Geste, einer dynamischen Bewegung, die in den Raum des Hauses hineinführt.
An der Stelle, an der der Blick der Betrachter*innen in die weite Landschaft schweifen könnte,
endet die Zeichnung und läßt allen Interpretationsspielraum offen.

Dieses Projekt wird durch kurze Filme des amerikanischen Fotografen und Künstlers Greg Bannan
dokumentiert zu sehen unter:

https://www.miesvanderrohehaus.de/2021-raum-zeit-odyssee/mies-goes-future/

Schall 2020

ist ein künstlerisches interdisziplinäres Kooperationsprojekt mit Marcel Karnapke

Die konkrete Erarbeitung eines Kunstwerks unter den Bedingungen der virtuellen Realität und immersiver Erfahrung erfolgte als ein stetiger Dialog zwischen künstlerischer Produktion und technischen/digitalen Methoden. Untersucht wurden dabei digitale Werkzeuge, die ein nahezu uneingeschränktes zeitlich wie räumliches, unabhängiges Arbeiten ermöglichten und für den künstlerischen Arbeitsprozess so neue Perspektiven ergaben.

Die Arbeit konnte komplett und 'kabellos' im Atelier und auf Reisen, also ortsungebunden erfolgen. Diese Arbeitsweise erlaubt es vorgefundene räumlich atmosphärische Stimmungen in den Gestaltungsprozess aufzunehmen und diese darin zu spiegeln.

In der Arbeit SCHALL wurde die Körperbewegung des Zeichenprozesses über die digitalen Werkzeuge durch 'lose' Strichstrukturen in den Raum übertragen. In 3 Etappen wurden ohne Zwischenstopp Körperhandlungen in Gebilde umgesetzt, die raumgreifende Konstrukte formt

Virtigo 2018/2019

Forschungsprojekt 2018-2019
mit Robert Patz am Graduiertenkolleg »Das Wissen der Künste« an der Universität der Künste Berlin Fachbereich Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung

Universität der Künste Berlin und Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz Kooperationsprojekt zur empirischen Untersuchung virtueller Arbeitsumgebungen im zeichnerischen Prozess

Im Sinne einer dialogischen, transdisziplinären Auseinandersetzung zwischen künstlerischer Praxis, Kultur- und Ingenieurwissenschaften geht es bei diesem Projekt um die Entwicklung einer künstlerisch-wissenschaftlichen Studie mit zwei Zielen der konkreten Erarbeitung eines Kunstwerks unter den Bedingungen digitaler Medien, und zeitlich parallel vergleichend zur analogen Arbeitsweise und der gemeinsamen Befragung dieser Medien aus der Perspektive der künstlerischen Praxis, der Interfacegestaltung und der Entwurfswissenschaften

Spontaneous Paradise II 2020 - Kunsthalle Zürich

Das Ausstellungskonzept gründet auf der Idee der Erfahrung von Zeichnung als raumbildendes Element.
Zwei großformatige analoge Tuschezeichungen auf Papier als „Ausgangsposition“ sind in der Kunsthalle zentral platziert. Gegenüber ist eine dritte Zeichnung (Leinwand) angeordnet, aus der eine Weiterentwicklung des Bildraumes über ihre Ränder hinweg - direkt auf der Wand des Ausstellungsraumes entsteht.

In einem ersten Ellipsoid bewegt sich eine raumgekrümmte Projektionen der Zeichnungen langsam, sodass die BetrachterInnen in ihrer Wahrnehmung die Empfindung für die Bewegung in der 3. Dimension nachvollziehen können und sich aus der zweidimensionalen Ebene heraus in die dritte Dimension führen lassen.

Bei der Arbeit „Virtigo“, einer VR-Zeichnung (2018 mit Robert Patz) erfährt der Besucher Zeichnung als leiblich erfahrbare Welt.

Make your own Exhibition 1.8. - 31.8.2020 eine Ausstellung der Kunsthalle Zürich

WIRBEL

Kunst-am-Bau-Wettbewerb Anwendungszentrum Fluiddynamik der BTU Cottbus

Als kinetische Installation soll der Rotor, das zentrale Element der Installation, im Betrieb sowohl visueller Ausdruck vom infiniten Charakter physikalischer Dynamik als auch spürbarer Beleg für die fluide Bewegungen der Luft sein.
Budget 44.900 €, patizipative Arbeit am Ort, bewegliche Installation (2,70 m Durchmesser) u. sechs Originalzeichnungen (à 0,40 x 0,40 m), im Innenraum

Anwendungszentrum Fluiddynamik, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, gemeinsam mit Robert Patz